Nassfutter

Praktisches Katzenfutter

Katze frisst NassfutterNassfutter, auch Feuchtfutter genannt, ist eine der beliebtesten Katzenfutterarten. Kaufen kann man es in Dosen verschiedenster Größen, Portionsbeuteln und teilweise in Tetrapacks. Es ist lange und gut lagerbar und schnell gefüttert. Der tägliche Bedarf ist von Futter zu Futter unterschiedlich. Er liegt je nach Katze und Qualität des Futters zwischen 200 und 400 Gramm.

Große Unterschiede

Zwischen den einzelnen Marken und Sorten gibt es große Unterschiede. So unterscheidet man zwischen Alleinfutter und Ergänzungsfutter. Das ist davon abhängig, ob das Futter mit allen notwendigen Nährstoffen angereichert ist oder nicht. Man findet unterschiedliche Geschmacksrichtungen in Form von Paté, Häppchen, Häppchen in Gelee oder Soße, oder, besonders bei vielen Ergänzungsfuttermitteln, reines Fleisch in der eigenen Kochbrühe.
Auch bei der Angabe der Inhaltsstoffe verhält sich jeder Hersteller anders: Die Einen geben genau an, welche Inhaltstoffe verwendet werden, Andere halten sich an Oberbegriffe. Besonders interessant ist dabei die Formulierung "Nebenerzeugnisse". Ebenso wird nicht immer der genaue Fleischanteil benannt. Einige Hersteller verzichten auf künstliche Zusatzmittel, wie Farb- Aroma- und Konservierungsstoffe, die andere verwenden. Oft findet sich auch Zucker im Futtermittel.

Ohne Mühe gesund ernähren

Nassfutter hat in der Regel einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 80%. Das enstpricht etwa dem einer Maus, der natürlichen Nahrung der Katze. Das meiste Nassfutter wird gerne gefressen. Wenn es als Alleinfutter bezeichnet ist, ist es ausreichend mit Nährstoffen angereichert, sodass man sich als Halter kaum Gedanken darum machen muss.

Hungerstreik vermeiden

Katzen sind von Natur aus skeptisch vor Neuem. Das betrifft besonders das Futter: Es gibt Katzen, die außer "Ihrer" Futtersorte nichts anrühren und lieber in einen tagelangen Hungerstreik gehen, als eine andere Sorte zu fressen. Nun kann es natürlich passieren, dass eben genau dieses Futter ausverkauft ist oder die Rezeptur geändert wurde. Um es gar nicht soweit kommen zu lassen, ist es empfehlenswert sich zwei, drei Marken auszusuchen und diese abwechselnd zu füttern.

Kritik

Nassfutter ist in der Regel gekocht oder anderweitig erhitzt und damit weit entfernt von der natürlichen Ernährung einer Katze. Nährstoffe werden durch das Erhitzen größtenteils zerstört und müssen künstlich wieder zugesetzt werden. Da die Konsistenz von Nassfutter oft sehr weich ist, müssen die Katzen kaum kauen. Deshalb fehlt der natürliche Abrieb an den Zähnen und auch die Kiefermuskulatur wird nicht trainiert. Nassfutter wird in der Futterschüssel besonders an warmen Tagen schnell schlecht. Das ist für Berufstätige, die immer Futter zur Verfügung stellen wollen, ein Problem.

Fazit

Nassfutter ist im Verhältnis (Aufwand vs. gesunde Nahrung) wohl die allerbeste Wahl unter den Fütterungsmöglichkeiten. Von Rind, über allerlei Geflügel bis hin zum Rentier ist als Paté oder in Häppchen und Co fast für jeden Katzengeschmack etwas dabei. Mit sogenannten "Alleinfuttermitteln" ist die Katze gut versorgt und mit Ergänzungsfutter kommt Abwechslung auf den Speiseplan.

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